Arbeitsglück auf Dauer

Wie eine gute Atmosphäre und lange Betriebszugehörigkeit Hand in Hand gehen!

Ein Bericht von Silvia Singler | 25.05.2023

Es ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Mitarbeitende 40 Jahre oder gar ihr ganzes Berufsleben im selben Unternehmen arbeiten. Aber noch gibt es sie. Zum Beispiel unser Mitarbeiter Uwe Volz. „Ich habe meine Ausbildung zum Bankkaufmann im August 1976 bei der damaligen Volksbank Eppingen begonnen“, erzählt er uns von seinem Start ins Berufsleben vor fast 47 Jahren. Nach Grundwehrdienst in der Bundeswehr, Kassier und Filialpersonalreserve leitete er über 13 Jahre die Volksbank-Filiale in Elsenz und absolvierte ein berufsbegleitendes Studium zum Bankbetriebswirt. 

„Seit 1997 bin ich in Eppingen in meiner jetzigen Position tätig“, ergänzt der Regionalmarktleiter, der maßgeblich das Gesicht der Bank in Eppingen prägt. Ausschlaggebend für seine beeindruckende Betriebszugehörigkeit sind für den Eppinger vor allem seine Kolleg:innen. „Gerade in den letzten 26 Jahren wurde ich durch den Zusammenhalt und das großartige Miteinander meines Teams hier im Regionalmarkt Eppingen getragen“, fügt er dankend hinzu. Als langjähriger Mitarbeiter, der die Volksbank stets als fairen Arbeitgeber empfunden hat und als erfahrene Führungskraft mit Verantwortung für 43 Mitarbeitende weiß Volz: Eine gute Unternehmenskultur zeichnet sich durch offene Kommunikation, Wertschätzung und ein angenehmes Arbeitsumfeld aus. Doch wie kann ein Unternehmen diese Kultur fördern? 


Was unsere Mitarbeitende bewegt

Mitarbeiterbefragungen können dazu wertvolle Informationen liefern. Auch unsere Volksbank befragt regelmäßig ihre Führungskräfte und Mitarbeitenden. Beispielsweise in 2022. „Viele Dinge haben unsere Mitarbeitende positiv bewertet“, resümiert Vorstandssprecher Matthias Zander zufrieden. So gibt es eine hohe Zufriedenheit mit dem aktuellen Arbeitszeitmodell und der Möglichkeit mobil zu arbeiten. Den Beschäftigten geht es dabei um Vertrauen, Selbstbestimmung und Individualisierung. Dies zeigt sich auch im abgefragten Themenkomplex Führung, der im Vergleich zu anderen Volksbanken deutlich positiver beurteilt wurde. In die Führungskompetenz investierte die Bank im vergangenen Jahr. Das Ziel: Gute Führungskräfte, die ihre Teams motivieren und inspirieren - und dafür sorgen, dass jeder Mitarbeitende seine Stärken einbringen kann. 

Nehmen sollte man sich jetzt, laut Zander, die Zeit für die wesentlichen Themen. Schließlich habe man die ein oder andere Thematik ins Pflichtenheft geschrieben bekommen. Beispielsweise die Tatsache, dass sich die Wechselbereitschaft der Mitarbeitenden leicht erhöht hat. Mehrfach genannte Hauptursachen sind hier das Einkommen und die mangelnde Anerkennung der Leistung. „Wir werden Umsetzungsteams mit Betriebsrat, Vorstand und einzelnen Mitarbeitenden für diese Themen implementieren“, verspricht Zander.

Ausbildung mit Abwechslung

Fakt ist: Für Banken ist der Fachkräftemangel eine zunehmende Herausforderung. Deshalb gilt es mehr denn je, großen Wert auf Ausbildung und Entwicklungsmöglichkeiten zu legen. Schließlich sollen Nachwuchskräfte wie Dennis Klose, der 2022 seine Ausbildung als Finanzassistent begonnen hat, viele Jahre bei unserer Volksbank bleiben. 
 

„In meiner Ausbildung ist mir wichtig, möglichst viele Fachbereiche der Bank kennenzulernen, um Einblicke zu sammeln, welche der Themen und Aufgaben mir persönlich am besten gefallen“, erklärt er uns. Dies ist im Ausbildungsplan auch so vorgesehen. Alle 35 Auszubildenden, Studentinnen und Studenten erhalten Einblicke in verschiedene Fachbereiche: Von der Kundenberatung, Finanzierungsberatung, über Kreditsachbearbeitung, Projektmanagement bis hin zu Marketing. Zusätzlich bereiten neben der Berufsschule bzw. dualen Hochschule, der interne Betriebsunterricht, online Lernformate wie PrüfungsTV und Persönlichkeitstrainings auf das Berufsleben vor. Klar ist für Klose, dass er seinen Freunden eine Ausbildung bei der Volksbank Kraichgau empfehlen kann. „Das Arbeitsklima ist sehr angenehm. Die Kolleg:innen nehmen mich immer gut auf und helfen bei jeder Gelegenheit gerne weiter.“  

Arbeitsglück


Warum sich Weiterbildung lohnt 

Welche vielseitigen Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt, zeigt auch das Beispiel von Daniel Hoffner. 2022 hat er sein berufsbegleitendes Studium erfolgreich abgeschlossen und den Abschluss „diplomierter Betriebswirt (Certified Professional in Management & Leadership)“ an der Frankfurt School of Finance & Management erreicht. 
 

Arbeitsglück

„Durch das auf Leadership spezialisierte Studium konnte ich mir ein breites Wissen in den Bereichen Strategie, Organisationsmanagement und Kommunikationsmanagement aneignen“, so der Firmenkundenberater. „Dies kommt auch der Bank und den Kunden zugute“, bestätigt er. Denn bei seiner täglichen Arbeit habe er seither einen anderen Blickwinkel auf Aufgaben, Sachverhalten und gewisse Problemstellungen und kann diese entsprechend kritisch reflektieren. Die Volksbank Kraichgau hat die Hälfte der Studiengebühren übernommen, wofür der 31-jährige sehr dankbar ist. „An dieser großzügigen Beteiligung ist erkennbar, wie wichtig der Bank die Weiterbildung der eigenen Mitarbeitenden ist“.

 

Daneben zeigt sie dies durch spezielle Personalentwicklungsprogramme, wie z.B. Traineeprogramme, Juniorkundenberaterprogramm mit einer intensiven Qualifizierung und Begleitung in fachlicher, methodischer und persönlicher Weiterentwicklung sowie den Entwicklungsprogrammen „Talente fordern und fördern“ (TAFF) und „Frauen in Verantwortung“ (FiV). Aber auch Workshops zu den Themen Führung, Kommunikation, Resilienz, Gesundheit und Glück bietet die Bank ihren Mitarbeitenden an.

Arbeitsglück ist ein Prozess

Solch zufriedene Stimmen wie von Uwe Volz, Dennis Klose und Daniel Hoffner wünscht sich unsere Genossenschaftsbank auch in Zukunft. Daran arbeiten wir. Denn klar ist: Arbeitsglück ist ein Prozess, den unsere Volksbank nur gemeinsam mit den Mitarbeitenden gestalten und erreichen kann. 

Übrigens: Dies ist ein Beitrag aus unserem Geschäftsbericht 2022. Den vollständigen Geschäftsbericht finden Sie hier.

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