„Die Börse ist kein Spielcasino“

Unsere Vermögensverwaltung: Top-Platzierung erfolgreich verteidigt

Ein Bericht von Nicole Pollakowsky | 21.04.2021

Auch im Ausnahmejahr 2020 überzeugt die Volksbank Kraichgau mit ihrem Portfoliomanagement: Das unabhängige firstfive-Institut wählte das Team um Alexander Prochnow-Ast zu einer der fünf besten Vermögensverwaltungen Deutschlands. Mit der Digitalen Vermögensverwaltung steht der Service seit Herbst auch Kleinanlegerinnen und Kleinanlegern offen.

Fünf von fünf Sternen – das ist spitze: Die Volksbank Kraichgau hat für das Jahr 2020 ihre Top-Platzierung unter den gelisteten Vermögensverwaltern in Deutschland erfolgreich verteidigt. Das unabhängige Controlling- und Rankinginstitut firstfive wählte das Team, bestehend aus Alexander Prochnow-Ast, den Leiter des Portfoliomanagements, Nicole Rudolf, Holger Feldmann und Jonah Faulhaber, erneut zu einer der besten fünf Vermögensverwaltungen bundesweit. Durch die Auszeichnung sehen sich die Anlageexperten aus dem Kraichgau in ihrem Ansatz bestätigt, mit Hilfe eines konsequenten Risikomanagements große Rückschläge am Kapitalmarkt von den Portfolien möglichst fern zu halten – auch wenn das Jahr alles andere als einfach war.

Alexander Prochnow-Ast

„Die größte Herausforderung 2020 war die extrem hohe Volatilität am Kapitalmarkt“, so Alexander Prochnow-Ast. Im ersten Quartal habe die Entwicklung nur eine Richtung gekannt: abwärts. „Wir haben Abverkäufe in einer Geschwindigkeit und Intensität beobachtet, wie es sie noch nie zuvor gab. Und das in einer Phase, die uns ebenso wie unsere Kunden ja auch persönlich sehr bewegt hat“, erinnert sich der leitende Asset-Manager. Ab April erholte sich die Börse dann wieder – viel schneller als erwartet und zu einem Zeitpunkt, an dem die Pandemie viele Lebensbereiche noch fest im Griff hatte. Den Kunden diesen scheinbaren Widerspruch zu erklären und ihnen die Angst zu nehmen, dass der Markt erneut einbrechen könnte, sei nicht immer einfach gewesen, so Alexander Prochnow-Ast.


Aktives Risikomanagement zahlt sich aus

Das gute Abschneiden der Volksbank Kraichgau im firstfive-Ranking erklärt er mit dem aktiven Risikomanagement seiner Vermögensverwaltung: „Unser Erfolgsfaktor ist, dass wir die Anlagerichtlinien und deren Minimal- und Maximalgewicht je Anlageklasse wirklich ausreizen. Wir bilden uns eine eigene Marktmeinung und setzen diese signifikant um, dabei greifen wir auch mal stark in die Portfolien ein“, sagt er. Schon im schwierigen Jahr 2018 habe diese Strategie gut funktioniert, 2020 habe sie sich erneut bewährt: „Dank unserer Anlagestrategie sind die massiven Abverkäufe, die Ende Februar eingesetzt haben, an den Portfolien unserer Kunden weitgehend vorübergegangen.“

Digitale Vermögensverwaltung für Kleinanleger

Zusammen mit seinem dreiköpfigen Team betreut Prochnow-Ast im Rahmen der klassischen Vermögensverwaltung rund 370 Millionen Euro von insgesamt 260 Kunden. Die Volksbank Kraichgau bietet diese Dienstleistung ab einem Anlagevermögen von 250.000 Euro an. „Unser Service ist im Grunde ein Manufakturbetrieb“, begründet Prochnow-Ast die hohe „Einstiegs-Summe“. Schon seit einiger Zeit verzeichnet die Bank allerdings auch unter Kleinanlegern ein gestiegenes Interesse an der Vermögensverwaltung. Vor diesem Hintergrund suchte man nach Möglichkeiten, das Asset-Management für alle Kunden zu öffnen. Die Lösung: Digitalisierung und Automatisierung. Seit Herbst 2020 bietet das Team um Alexander Prochnow-Ast zusätzlich zum klassischen Service auch eine digitale Vermögensverwaltung an – ab 1.000 Euro Einmalanlage beziehungsweise 50 Euro monatlichem Sparplan. Möglich ist dieser niedrigschwellige Einstieg, weil der Gesamtprozess, von der Vertragserstellung über das Ordering bis hin zur Depotführung automatisiert abläuft. Dennoch vertrauen die Kunden ihr Geld keinem Computer an, versichert der Leiter des Portfoliomanagements: „Bei den Investitionsentscheidungen ist der Algorithmus komplett außen vor. Wir, das Team der Volksbank Kraichgau, entscheiden, in welche Fonds investiert wird und wann ge- oder verkauft wird.“  
Mit der Nachfrage nach dem neuen Service ist Prochnow-Ast mehr als zufrieden: „Wir haben von den Kolleginnen und Kollegen unheimlich viel positives Feedback bekommen und auch die Kunden nehmen die digitale Vermögensverwaltung bestens an“, sagt er. Schon Anfang 2021 waren ihm zufolge über 100 Mandate investiert. „Das zeigt, dass wir mit unserem Angebot den Zeitgeist treffen.“

„Es geht um Unternehmensbeteiligungen, nicht ums Zocken“

Dass das allgemeine Interesse rund um Kapitalmarktthemen steigt, machen auch Entwicklungen wie der Hype um die Gamestop Aktie und um neue Trading-Plattformen wie Reddit oder Robinhood deutlich, die Anfang 2021 viele Börsenneulinge auf den Plan riefen. Alexander Prochnow-Ast begrüßt diese neue Lust am Investieren grundsätzlich. Denn ihm zufolge dürfte sich am aktuellen Niedrig- bis Negativzinsniveau so schnell nichts ändern. Höchste Zeit, findet er, dass sich Anlegerinnen und Anleger nach Alternativen zu Festgeld und Sparbuch umsehen: „Je früher sich die Menschen mit dem Kapitalmarkt auseinandersetzen, desto besser.“  Doch er rät auch zur Vorsicht: „Viele, die über die neuen Plattformen investieren, verwechseln die Börse mit dem Spielcasino“, so Alexander Prochnow-Ast. „Wichtig ist, dass es an der Börse darum geht, sich an Unternehmen zu beteiligen und nicht ums Zocken.“ Einsteigerinnen und Einsteigern, die nicht ihre komplette Zeit in die Geldanlage investieren wollen, empfiehlt der Asset-Manager daher, ihr Vermögen von Profis verwalten zu lassen. Warum er und sein Team dafür die richtigen Ansprechpartner sind, liegt für Alexander Prochnow-Ast auf der Hand: „Weil die Dienstleistung bei uns nicht anonym ist. Das Vermögen wird nicht von irgendwem in Frankfurt oder London verwaltet, sondern von uns hier, mitten im Kraichgau. Diese Transparenz schafft Vertrauen – und das ist unglaublich wichtig, gerade, wenn’s am Markt mal heiß hergeht.“   

Übrigens: Dies ist ein Beitrag aus unserem Geschäftsbericht 2020. Den vollständigen Geschäftsbericht finden Sie hier.

 

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