Homeoffice in scheinbarer Endlosschleife 8 Tipps um motiviert zu bleiben

Ein Bericht von Liz Eisinger | 23.03.2021

Homeoffice ist in den letzten Monaten zu etwas geworden, was wir uns kaum mehr wegdenken können. Es war noch nie so präsent wie in der heutigen Zeit und für viele wahrscheinlich auch nicht bewusst gewählt. Vor allem durch dieses überstürzte und plötzliche Verändern der gesamten Situation hast du dich eventuell hilflos, unstrukturiert oder sogar maßlos überfordert gefühlt. Zumindest ging es mir so. Es gibt aktuell vieles, was wir anders machen als vor einem Jahr noch.

Homeoffice

Bei einigen war der Sprung ins Homeoffice eine gelungene Abwechslung, für andere eher ein holpriger Start in etwas Unbekanntes. Die Veränderung hat gemischte Gefühle entstehen lassen.

Ich persönlich bin froh, dass ich die meiste Zeit normal zur Arbeit gehen kann, hatte allerdings schon mehrere Male Homeoffice – mal wochenweise, mal tageweise. Dass ich am Anfang viele Fehler gemacht habe steht außer Frage, aber mittlerweile denke ich, habe ich den Dreh raus.

Meine acht besten Tipps gebe ich nun an dich weiter:

1    Ablenkungen vermeiden

Die gewohnte, bequeme Umgebung von zuhause verführt gerne mal dazu sich ablenken zu lassen.

 

Egal ob es die Waschmaschine ist die piepst, weil sie fertig ist oder das Handy, das dauernd vibriert oder klingelt. Gewisse Störquellen sollten ausgeblendet werden, wenn man effizient arbeiten möchte. Also schalte einfach den Flugmodus am Handy ein und lege es außerhalb deines Sichtfeldes. Schließe wenn möglich die Tür und sorge bestenfalls generell für eine ruhige Arbeitsumgebung, indem du auch das Radio oder den Fernseher ausgeschaltet lässt.

2    Pausen einlegen

Wir kennen es alle aus dem Büro – ab und an muss man kurz mal aufstehen, sich einen Kaffee holen und unterwegs mit Kollegen quatschen, die man zufällig trifft. Nur weil man im Homeoffice sitzt, muss man darauf nicht zwangsweise verzichten, man muss nur kreativ werden! Hole dir deinen Kaffee und laufe entweder durch die Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten ein bisschen auf und ab und telefoniere auch gerne ein paar Minuten belanglos mit Kollegen.

3    Der richtige Arbeitsplatz

Wenn du regelmäßig Homeoffice machst, richte dir einen festen Arbeitsplatz ein - eine Umgebung die sich weniger bequem anfühlt und bei der du direkt weißt: „Hier arbeite ich“. Dein Arbeitsplatz sollte an einem ruhigen Ort sein, wenn möglich nicht der Küchentisch, sondern ein Schreibtisch der nur zum Arbeiten da ist. Lass nur die wichtigsten Dinge darauf liegen und packe Unnötiges weg, das lenkt nur ab.

4    Plane den Tag richtig

Schreibe dir, wenn möglich, gleich zu Arbeitsbeginn eine To-Do-Liste und priorisiere deine Aufgaben nach Wichtigkeit. Das hilft dabei, einen strukturierten Ablauf in den Arbeitstag zu bringen. Deine To-Do-Liste erinnert dich regelmäßig daran, was noch getan werden muss und je mehr abgehakt oder durchgestrichen ist, umso näher rückt der Feierabend!

5    Struktur und Ordnung

Finde eine zu dir passende Arbeitsstruktur. Egal ob es ein definierter Zeitplan oder eine kleine Belohnung nach einer fertiggestellten Aufgabe ist. Auch Ordnung ist ein wichtiger Punkt, um effizient arbeiten zu können. Lege dir, wenn nötig, ein Ablagesystem zu, damit die Arbeitsfläche frei ist für die Aufgabe, die du gerade erledigst. Sortiere das bereits erledigte weg von dem, was noch zu tun ist. Verteile deine Aufgaben auf die ganze Woche und markiere dir, an welchem Tag du was tun willst oder musst.

6    Die richtige Abgrenzung

Um den Arbeitsalltag zu starten, ziehe deine normalen Arbeitsklamotten an, schminke dich, style deine Haare – beginne deinen Tag genau so, wie wenn du zur Arbeit gehst. Zu Feierabend kannst du dir dann wieder etwas Bequemes anziehen. Somit kann man klar unterscheiden, wann Arbeitszeit ist und wann Freizeit.

7    Bleibe motiviert

Verändere so wenig wie möglich von deinem gewohnten Tagesablauf. Esse zum Beispiel weiterhin zu den gewohnten Uhrzeiten und nicht die ganze Zeit nebenher. Um deinen Kopf frei zu bekommen eignen sich kreative, zehnminütige Home-Workouts, die man super in den Alltag integrieren kann. Man benötigt auch keine teuren Trainingsgeräte, sondern kann beispielsweise Wasserflaschen als Gewichte nutzen oder auch ganz darauf verzichten. Meine Kolleg:innen und ich haben z.B. die Möglichkeit „Back2Action“ zu nutzen. Das ist eine Videoplattform mit verschiedenen Dehn- und Kräftigungsübungen, die sehr gut in den Büroalltag integriert werden können. Eine Benachrichtigungsfunktion per E-Mail erinnert mehrmals täglich an die nächste Bewegungseinheit. Alternativ hierzu trainiere ich gelegentlich mit der YouTube-Playlist „Stay home stay fit“ von BodyKiss oder gehe öfter mal spazieren, um aus dem Haus zu kommen und möglichem Trott zu entkommen.
 

8    Beende deinen Arbeitstag

Wenn du dann Feierabend hast, versuche den Kopf frei zu bekommen. Denke nicht weiter über die Arbeit nach, denn der nächste Arbeitstag kommt schneller als man denkt.

Also genieße deine freie Zeit!

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