„Den rollenden Zug noch schneller machen“

Isabell Scheibes & Christian Siegers Workshop soll die Zusammenarbeit der Volksbank Kraichgau mit ihrer Immobilien-Tochter intensivieren.

Ein Bericht von Julia Höhr | 31. Mai 2022

Wusstet ihr, dass die Volksbank Kraichgau euch auch dann helfen kann, wenn ihr eine Immobilie verkaufen oder kaufen möchtet? Genauer: Die Kraichgau Immobilien GmbH (K.I.), eine Tochter der Volksbank Kraichgau. Die langjährige Zusammenarbeit der beiden Unternehmen hat zum Ziel, euch rund um das Thema Immobilien zur Seite zu stehen. Isabell Scheibe ist vom großen Potenzial dieser Kooperation überzeugt - und möchte ihre Kolleg:innen zusammen mit Christian Sieger von der K.I. motivieren, die Ressourcen noch intensiver zu nutzen. Aber wie genau machen die beiden das? Und was hat das Thema Immobilien mit einer Lupe zu tun? Genau das schauen wir uns an. Auf geht’s!

Fahrt aufnehmen: Der Immobilien-Workshop

Isabell Scheibe ist Diplom-Betriebswirtin und betreut als Private Office-Vertreterin vermögende Privatkund:innen in Leimen, Nußloch und Sandhausen. Sie hat bereits sehr positive Erfahrungen mit dem Immobilien-Bereich gemacht und „brennt für das Thema“. Deswegen sind sie und Christian Sieger nun mit ihrem Immobilien-Workshop in den einzelnen Filialen unterwegs und sorgen dafür, dass die Dienstleistungen der Kraichgau Immobilien GmbH zunehmend ins Bewusstsein ihrer Kolleg:innen rücken. „Viele arbeiten bereits sehr intensiv mit der K.I. zusammen, die Tendenz ist auf jeden Fall steigend“, fasst Isabell den Status Quo zusammen. Ihr Ziel: „Christian und ich möchten den rollenden Zug noch schneller machen.“

Von Vorbehalten und Flyern

Wie genau das gelingen soll? Mit vielen praktischen Tipps, die sie in ihrem Immo-Workshop vermitteln. „Wir möchten den Kolleg:innen beispielsweise zeigen, wie man mit den klassischen Vorbehalten umgehen kann, die es Makler:innen gegenüber oftmals gibt“, sagt sie und erzählt weiter: „Ich wünsche mir, dass unsere Kolleg:innen in den Filialen unseren Immobilien-Flyer platzieren: Unsere Kund:innen sollen wissen, dass sie sich auch mit Anliegen rund um eine Immobilie an uns wenden können.“ Aber warum genau ist ihr das so wichtig? Geht es Isabell da - ganz klischeehaft gedacht - in erster Linie um mögliche Provisionen?

Die Bank als Partnerin auf Augenhöhe

Isabell lacht, denn: Das tut es mitnichten. „Das Thema Immobilien ist für uns so viel mehr“, erklärt sie. „Ich denke da insbesondere an das vorhandene Vertrauensverhältnis. Warum sollten zum Beispiel Kund:innen, die seit 50 Jahren bei der Volksbank sind, etwas so Bedeutsames wie ein Immobiliengeschäft nicht mit uns abwickeln? Unsere Aufgabe ist es, unsere Kund:innen umfänglich zu versorgen, sie in den Mittelpunkt unseres Tuns zu stellen. Dazu gehört für mich auch, jemandem beim Verkauf des Elternhauses zu unterstützen - oder die lang ersehnte Wunsch-Immobilie zu vermitteln, erst recht vor dem Hintergrund der schwierigen Marktlage derzeit. Wenn wir an diesem Punkt helfen können, tun wir jemanden mehr als nur einen kleinen Gefallen.“

KI meets Pio Emotionen

Sowohl kaufen als auch verkaufen

Aber welche Dienste kann die Kraichgau Immobilien GmbH denn eigentlich leisten? „Das kann alles sein - vielleicht ist jemand auf der Suche nach einer Immobilie als Kapitalanlage oder möchte ein hinterlassenes Haus verkaufen“, nennt Isabell Scheibe Beispiele und sagt weiter: „Unsere Kolleg:innen können auch unterstützen, wenn bereits ein/e Käufer:in gefunden ist.“ Daneben betont sie auch immer wieder die Bedeutung der Wertermittlung: „Viele Häuser wurden vor 50 oder mehr Jahren erbaut, die Preise sind gestiegen. Es ist daher elementar, den Wert einer Immobilie fachkundig bestimmen zu lassen. Sonst verkauft man das Eigentum am Ende möglicherweise unter Wert.“
 

Know-how im Doppelpack

Isabells Workshop-Partner Christian Sieger von der Kraichgau Immobilien GmbH ist ihr erster Ansprechpartner, wenn es um Kund:innen in Leimen, Nußloch oder Sandhausen geht. Sie stellt ihn gerne als ihren Spezialisten für Immobilien vor: „Christian und ich treten am liebsten zusammen auf, weil das Vorbehalte verringern und Vertrauen stärken kann. Er ist dann nicht der fremde Makler, sondern genau wie ich ein Teil der Bank. Diese Vorgehensweise empfehlen wir auch in unserem Workshop.“

KI meets PIO - Lupe

Was genau nimmt Isabell unter die Lupe?

Beim gemeinsamen Immobilien-Workshop arbeitet Isabell gerne mit Flipcharts. Eines ihrer Blätter zeigt eine große Lupe an der Stelle, an der sich im Wort „Immobilie“ eigentlich das „O“ befindet. „Die Lupe soll zeigen, dass man genau hinschauen muss. Es geht darum zu versuchen, in den individuellen Kosmos der Kund:innen vorzudringen, einen Einblick zu bekommen: Was hat jemand geplant, was könnte in Zukunft anstehen?“, erklärt sie. Und weiter: „Das ist ein so emotionales Thema. Eine Immobilie ist DER Lebensmittelpunkt, sie ist unser safe place. Geht es um Nachlässe, sind wiederum ganz andere Gefühle zu berücksichtigen. Das soll die Lupe zeigen: Der detaillierte Einblick ist wichtig.“


Mehr als ausreichend künstlerisch

Wer die ansprechenden Flipchart-Blätter malt? Isabell selbst! Ihr diesbezügliches Können hat sie sich selbst angeeignet - mithilfe von Büchern und jeder Menge Übung. „Mir macht das großen Spaß. Ich habe mich da richtig reingehängt. Wenn man eine Begeisterung entwickelt, kann man alles schaffen“, sagt sie und lacht: „Ich weiß, wovon ich rede: In Kunst hatte ich früher schließlich eine 4!“

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