Raus aus der Komfortzone

Jürgen Rumig: Veränderung wagen tut gut.

Ein Bericht von Nicole Pollakowsky | 13.05.2020

Im Zuge der Fusion von Raiffeisenbank und Volksbank Kraichgau hat Jürgen Rumig den Job gewechselt und das neue Beratungsangebot vob@free aufgebaut, das er nun leitet. Dabei hat der 45-Jährige gemerkt: Veränderung wagen tut gut.

Mit Mitte 40 noch einmal durchstarten: den Job wechseln, auf neue Kollegen treffen, andere Aufgaben übernehmen? Unmöglich ist das nicht. Eine Herausforderung ist es allemal. Jürgen Rumig hat sie angenommen – und er hat seinen Schritt nicht bereut. Im Juli 2019 ist die Raiffeisenbank Kraichgau mit der Volksbank Kraichgau verschmolzen. Seitdem liegt es in der Verantwortung des 45-Jährigen das neue KundenDialogCenter vob@free aufzubauen und zu leiten. „Die neue Tätigkeit ist spannend, die Aufgaben sind vielfältig“, weiß Jürgen Rumig heute. Zunächst jedoch bedeutete die Veränderung für ihn: Raus aus der Komfortzone und rein ins Ungewisse!

NEUES THEMA, NEUE KOLLEGEN, NEUER STANDORT

„Ich erinnere mich noch gut an den Tag im Sommer 2018“, erzählt der diplomierte Bankbetriebswirt. „In einer internen Sitzung der Führungskräfte informierte uns der Vorstand, dass unsere Raiffeisenbank Kraichgau eG, Kirchardt mit der Volksbank Kraichgau eG fusionieren wird.“ Eine überraschende Mitteilung, die er erst einmal verarbeiten musste – um dann nach vorne zu blicken. Als Bereichsleiter Privatkunden war Jürgen Rumig bis zur Fusion auch für die Digitalisierung der Raiffeisenbank Kraichgau verantwortlich. Beste Voraussetzungen also, um für die Gesamtbank eine Beratungseinheit aufzubauen, die digitale Beratung mit persönlicher Betreuung kombiniert. Dennoch schienen die Pläne, die da an ihn herangetragen wurden, auf den ersten Blick sehr herausfordernd, erinnert sich Jürgen Rumig. „Mir war klar: Von meinem über Jahre vertrauten Arbeitsumfeld würde ich mich verabschieden müssen und mich nicht nur auf ein ganz neues Thema einlassen, sondern gleichzeitig auf neue Kunden, neue Kollegen und einen neuen Standort.“

Ganz leicht fiel ihm die Entscheidung daher nicht, das gibt Jürgen Rumig offen zu. „Ich bin Mitte 40 und seit 24 Jahren im Job, bin verheiratet und habe einen 13-jährigen Sohn. Da trifft man solch einen Entschluss nicht leichtfertig“, sagt er. Doch als begeisterter Skifahrer und Marathonläufer nahm er die Herausforderung sportlich und stellte sich der Veränderung. Im April 2020 ging die vob@free-Beratung unter Jürgen Rumigs Leitung an den Start: Sie ergänzt das bekannte Leistungsangebot des KundenServiceCenters und bietet dank der digitalen Möglichkeiten zusätzliche Flexibilität in der medialen Kundenberatung.

VOB@FREE STEHT FÜR FLEXIBILITÄT IN DER BERATUNG

Ihre Ziele und Wünsche können die Kunden im Rahmen der vob@free-Beratung genau wie bei der persönlichen Beratung vor Ort mit ihrem Berater besprechen – zum Beispiel in einer telefonischen Beratung oder in einer Videokonferenz. Der Vorteil: Sie sind dabei nicht an Filialöffnungszeiten gebunden und können den Service bequem von zu Hause aus oder auch von unterwegs nutzen. Gemeinsam mit dem vob@free-Berater lassen sich so auf digitalem Weg Beratungsthemen analysieren oder Vertragsunterlagen besprechen und ausarbeiten.

Die Abkürzung f.r.e.e. sei dabei auch ein Versprechen den Kunden gegenüber, so Jürgen Rumig: f  für flexibel, r für regional, e für einfach und noch einmal e für ehrlich.

„Mit vob@free als zusätzlichem Angebot steht unseren Kunden die Wahl frei, wie Sie mit uns in Kontakt treten: ob Sie ausschließlich die medialen Kanäle nutzen wollen oder ob sie sich bei bestimmten Fragestellungen persönlich in ihrer Filiale beraten lassen“, verdeutlicht er.

„ES IST TOLL, DIE BANK DER ZUKUNFT MITZUGESTALTEN"

Das veränderte Arbeitsumfeld ist mittlerweile positive Normalität für Jürgen Rumig. „Gemeinsam mit meinem noch kleinen Team und den Kollegen neue Wege zu gehen und die Bank der Zukunft zu gestalten, ist einfach toll“, sagt er. „Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir mit der neuen Beratungseinheit vob@free und unserem bestehenden KundenServiceCenter die Weichen zum Banking der Zukunft gestellt haben und dass wir mit unserem Angebot zum Wohle unserer Kunden ebenso wie zu einer erfolgreichen Zukunft unserer Mitarbeiter und unserer Bank beitragen werden.“

Nach der intensiven Vorbereitungsphase von vob@free gilt es nun, die Theorie in die Praxis zu überführen. „Jetzt startet der Transfer“, so Jürgen Rumig. „Jetzt geht es darum, die Mitarbeiter zu begleiten und die Kunden zu begeistern.“ Ruhiger – das ahnt er – werden die kommenden Monate daher wohl nicht werden, es bleibt spannend. Aber vielleicht öffnet sich ja trotzdem hier und da ein Zeitfenster für ein paar entspannte Stunden mit der Familie und mit Freunden und natürlich für den nächsten Marathon.

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