Vermögensverwaltung: was die Sterne über sie sagen

Unser Vermögensverwaltung wurde ausgezeichnet und das schon im zweiten Jahr in Folge.

Ein Bericht von Silvia Singler | 07.05.2020

Die firstfive AG zeichnet jedes Jahr die besten Vermögensverwaltungen aus. Auch die Vermögensverwaltung der Volksbank Kraichgau wurde ausgezeichnet und das schon im zweiten Jahr in Folge. Aber: Was macht eine Vermögensverwaltung? Und für wen ist eine Vermögensverwaltung sinnvoll?

Dreimal fünf von maximal fünf Sternen hat die Vermögensverwaltung der Volksbank Kraichgau für ihre Anlagestrategie „FO-Strategie: Offensiv“ abgeräumt. Das ist auch in guten Börsenzeiten außergewöhnlich. „Eine tolle Auszeichnung und Bestätigung für unsere Arbeit“, freut sich Alexander Prochnow-Ast, Leiter der Volksbank-Vermögensverwaltung. Die Sterne – welche die firstfive AG (ein unabhängiges Controlling- und Rankinginstitut) verleiht - zeigen, wer Qualität liefert und Portfolios gut strukturiert. Zusätzlich schaffen sie Transparenz, denn der Markt bei mehr als 400 Vermögensverwaltungen, die bei der Aufsichtsbehörde Bafin registriert sind, ist selbst für Experten schwer zu überblicken. 

FirstFive

Diskrete Manager und gute Strategen

Eine dieser 400 Verwaltungen ist unsere hauseigene Vermögensverwaltung, die es nun seit 8 Jahren gibt. Alexander Prochnow-Ast hat sie mit aufgebaut. Inzwischen betreut er mit seinem Team aus drei Mitarbeitern insgesamt 255 Millionen Euro von rund 230 Kunden. Dabei bieten sie die Dienstleistungen einer individuellen Vermögensverwaltung ab 2,5 Millionen Euro und die Basis-Vermögensverwaltung ab 250.000 Euro an. Zusätzlich verwalten sie Fonds wie den Volksbank Kraichgau Fonds-Nachhaltigkeit.
Verantwortungsvolle Aufgaben, die nicht nur eine hohe Kompetenz und Qualifikation, sondern auch Softskills wie analytische Fähigkeiten und hohe Belastbarkeit von den Vermögensverwaltern fordern. Auch deshalb ist Prochnow-Ast stolz darauf, dass alle in seinem Team ein internes Personalentwicklungsprogramm durchlaufen haben. „Im Fußball würde man wohl sagen, wir setzen auf eigene Talente“, fügt er hinzu.

Vermögensverwaltung vs. Vermögensberatung

Für ihn und sein Team sind Börsenzeitungen sowie die Nachrichtenportale Bloomberg und Reuters Pflichtlektüren. Aber sie beobachten nicht nur den Kapitalmarkt und nehmen Investitionen vor. Sie treffen ihre Kunden auch persönlich und besprechen Anlagestrategien, Markterwartungen und Anlageergebnisse. Ein Vermögensberater macht dies natürlich auch. Doch die Vermögensverwalter - auch Portfoliomanager oder Asset Manager genannt - werden gerne hinzugezogen, denn das Besondere an ihrer Arbeit ist, dass Kunden (Privatanleger, aber auch institutionelle Anleger wie Stiftungen) die Überwachung und Verwaltung ihres Vermögens an die Vermögensverwaltung delegieren. Dazu erteilen ihnen ihre Kunden eine Vollmacht – ein sogenanntes Mandat.

Festgelegt werden in der Vollmacht, die persönlichen Kundenpräferenzen und individuellen Situationen, die Vermögensziele und -strategien, die Risikobereitschaft und das Verwaltungshonorar. Innerhalb dieses spezifischen Rahmens handeln die Vermögensverwalter eigenständig, d. h. sie kaufen und verkaufen ohne Rücksprache mit ihren Kunden.
Gerade für Vermögende und Hochvermögende ist dieses systematische Vorgehen eine Erleichterung. Wer sein Vermögen selbst bewirtschaften möchte, muss aktuelle Finanzinformationen deuten und daraus die richtigen Anlageentscheide ableiten können. Dies ist nicht nur anspruchsvoll, es ist auch zeitlich aufwendig.  „Wir bieten derzeit zwei Finanzdienstleistungen an,“ erklärt Prochnow-Ast, „bei der Basis-Vermögensverwaltung leiten wir ein Portfolio für eine größere Kundengruppe mit ähnlichen Investmentzielen. Die individuelle Vermögensverwaltung hingegen ist exakt auf die Wünsche und Ziele eines einzelnen Anlegers oder einer Familie abgestimmt.“

Große Pläne: Vermögensverwaltung für Kleinanleger

Seiner Ansicht nach steckt viel Potenzial in der Vermögensverwaltung, das sich durch mehr Digitalisierung und stärkere Automatisierung heben lässt. „Wir planen eine digitale Vermögensverwaltung, die auch für Kleinanleger attraktiv ist,“ berichtet der Vermögensverwalter. So sollen die digitalen Möglichkeiten in Verbindung mit der Kompetenz der Spezialisten genutzt werden, um unsere, mit Sternen ausgezeichnete, Vermögensverwaltung für jedermann zu öffnen. „Nach aktuellem Stand der Dinge sollten wir noch im Jahr 2020 unsere digitale Lösung präsentieren können“.

Eines ist sicher: Langweilig wird es den Vermögensverwaltern in den kommenden Monaten nicht. Motiviert und engagiert wie sie sind, informieren sie uns regelmäßig auf ihrem Blog „Weitblick“ mit Infos aus der Vermögensverwaltung sowie über Wissenswertes zur allgemeinen Kapitalmarktentwicklung. Reinklicken lohnt!

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