Klimaarena 2020

ReOpening

Ein Bericht von Melanie Janko | 13.08.2020

Eine (Um-)Welt – eine Zukunft in Meiner, Deiner, Unserer Klima-Arena

Der Klimawandel – Mission Impossible? Nein, meint Dr. Welz, Vorstandsvorsitzender der Klimastiftung für Bürger und klärt auf.

34,5 Grad Celsius zeigt die Temperaturanzeige meines Fahrzeugs. Es ist ein sehr heißer Tag. Ich bin auf dem Weg zur Klima Arena in Sinsheim und parke meinen Wagen im Parkhaus. Auf dem kurzen Weg zum Haupteingang spüre ich die Hitze. Das Atmen fällt mir etwas schwer. Beim Betreten des Eingangsbereiches trifft mein erster Blick auf einen überdimensionalen blau-weißen Gletscherfelsbrocken. Wow! Sehr beeindruckend und im Raum ist es angenehm kühl - eine Wohltat! Mich beschleicht das Gefühl dieser riesige, begehbare Gletscher schenkt mir Erfrischung – tatsächlich ist es doch die Klimaanlage.  

Ich begegne Herrn Dr. Welz. Er ist Vorstandsvorsitzender der Klimastiftung für Bürger. Heute möchte ich wissen, welchen Mehrwert und welche Bedeutung die Klima Arena in Sinsheim hat. Und wie es um unsere Umwelt steht bzw. dem Klimawandel und der Natur.

Profil: Dr. Bernd Welz
Profil: Dr. Bernd Welz

Herr Dr. Bernd Welz wurde 1964 in Mauer geboren und ist dort aufgewachsen. Er ist verheiratet, hat 2 Kinder und lebt in Leimen.

Er studierte Informatik in Karlsruhe und Computer Science mit Vertiefung Maschinelles Lernen an der University of Massachusetts, Amherst USA, wo er seinen Master of Science in Computer Science erhielt. 1994 promovierte er auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz am Karlsruher Institut für Technologie.

Er arbeitete als Unternehmensberater für Roland Berger & Partner in Deutschland und England. Danach war er 22 Jahre bei SAP SE tätig und leitete als Executive Vice President und Chief Knowledge Officer die globale Einheit SAP Knowledge. Unter seiner Leitung wurden unter anderem neue digitale Lernangebote entwickelt.

Seit August 2019 ist Dr. Bernd Welz Vorstandsmitglied der „Klimastiftung für Bürger“. Die gemeinnützige Stiftung wurde von Dietmar Hopp ins Leben gerufen und engagiert sich für ein besseres Verständnis von Klima, Umwelt, erneuerbaren Energien und dem Schutz von Ressourcen.

2018 gründete er gemeinsam mit Gleichgesinnten den Bürgerverein „Gauangelloch Gemeinsam Gestalten e.V.“. Er ist Mitglied des Kuratoriums des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg und war bis Mai 2020 Mitglied des Universitätsrats der Universität Heidelberg.

Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie, daneben betreibt er aktiven Laufsport.

„17 Sustainable Development Goals“ - die 17 Ziele der vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung

Herr Dr. Welz erzählt über seine frühere Tätigkeit bei SAP SE. Er war verantwortlich für das „Next-Gen“ Programm, in dem man weltweit mit Studenten zusammenarbeitet und diese für die digitale Technik begeistern will. Als Basis dieser Arbeit dienen die Sustainable Development Goals der UNO, also die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (17 Stustainable Development Goals).

Es geht hier beispielsweise darum, weltweit Bildung für alle zu schaffen, Armut zu beenden und um Klimaschutz. So ist Herr Dr. Welz zum Thema Nachhaltigkeit und Klima gekommen. „Ich war persönlich auch beeinflusst durch meine Kinder, die sich sehr mit dem Thema beschäftigen. Der Gedanke an die Zukunft meiner Kinder war letztendlich auch die Motivation zur Klimastiftung für Bürger zu wechseln. Als mir die Klimakrise und ihre weitreichenden Folgen, insbesondere für die nachfolgenden Generationen bewusst geworden sind, wollte ich etwas tun und zumindest einen Beitrag leisten, damit wir die Lebensgrundlagen auch für die nächsten Generationen erhalten.“

Die Klimastiftung für Bürger ist ein „Start-Up“ Unternehmen. „Es ist ein Arbeiten ohne große Zentralbereiche die unterstützen oder mit fest vorgegebenen Prozessen. Wir erfinden alles Neu sozusagen“, sagt Herr Dr. Welz. „Dann haben Sie also absolut freie Hand in Ihren Tätigkeiten?“, frage ich. „Wir haben große Freiheiten und sind Dietmar Hopp und der Dietmar Hopp Stiftung auch sehr dankbar, dass sie uns das ermöglicht. Natürlich ist bei uns alles auf den Stiftungszweck ausgerichtet, möglichst viele Menschen zu erreichen, zu sensibilisieren für den Klimawandel und zu einem nachhaltigen Leben zu inspirieren. Was können wir bieten, dass es die Leute dann auch wirklich packt? Dass es sie begeistert und sie 1 bis 2 konkrete Punkte haben, die sie am nächsten Tag tatsächlich umsetzen können um nachhaltig zu sein."

Die Klimaarena adressiert alle Generationen mit besonderem Fokus auf die Jugend. Sie versteht sich als außerschulischer Lernort, ähnlich wie ein Science-Center beispielsweise das Technoseum in Mannheim.

„Schulklassen aller Altersstufen können eine Exkursion hierher machen und erleben hier etwas, das wieder zum Lehrplan passt“, erläutert Herr Dr. Welz und fügt hinzu: „Nachhaltigkeit ist eine Leitperspektive in den Bildungsplänen in Baden-Württemberg und schlägt sich in verschiedenen Fächern wie Biologie oder Geographie nieder. Wir sind sozusagen eine Bereicherung des Schulprogramms. Aber natürlich soll es auch so sein, dass die Schülerinnen und Schüler gerne hier sind, ein Gemeinschaftserlebnis haben und dadurch was mitnehmen“, und ergänzt: „Ich weiß aus meiner früheren Tätigkeit, dass Lernen an sich eine soziale Aktivität ist. Die meisten Menschen lernen am besten in einer Gruppe. Es ist tatsächlich durch wissenschaftliche Experimente bewiesen, dass der Lernerfolg besser ist, wenn man gemeinsam lernt. Wenn man Wissen vermitteln will ist eine gute Umgebung wichtig und es muss idealerweise mit einer Emotion verbunden sein. Mit unserem Ansatz „Erleben Verstehen Mitmachen“ wollen wir genau das spielerische, erlebnisorientierte Lernen in der Gruppe in der Klima Arena ermöglichen.“

Ein Beispiel dafür ist das Klima-Quiz. In kleinen Teams kann eine Schulklasse entlang eines Quiz-Spiels die Klima Arena entdecken. Am Ende des Rundgangs kann man dann sehen, welche Gruppe am meisten wusste. Besonders für Schulklassen ist dieser kleine Wettbewerb motivierend.

Neben der Ausstellung und dem Klima-Quiz werden Workshops für verschiedene Klassenstufen angeboten. Sehr beliebt ist zum Beispiel das „Zirkeltraining“ zum Thema „Erneuerbare Energien“. An verschiedenen Stationen können die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Versuche machen, beispielsweise mit Wind und Wasser. Die Schüler rotieren durch die verschiedenen Zirkel-Stationen, um überall einen Einblick zu bekommen.

KlimaArena
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Nachhaltigkeit wird in der Klima Arena für jeden erlebbar

Die Klima Arena bildet sechs verschiedene Lebenswelten ab. Die Grundlagen des Klimawandels, Wohnen und Energie, Mobilität, Lebensstil und Konsum und im Außenbereich den Lebensraum Natur und Wirtschaftsraum Natur. Im Außenbereich wird der Fokus auf die Land- und Forstwirtschaft und den Zusammenhang von verschiedenen Landschaften unter den Aspekten Klimaschutz, Artenschutz und Artenvielfalt dargestellt.

„Wir versuchen Fakten und wissenschaftliche Ergebnisse erlebbar zu machen“, informiert Herr Dr. Welz, „so dass man spielerisch sein Wissen erweitert und versteht, was jeder Einzelne tun kann. Ein gutes Beispiel ist der Klima Supermarkt, dort kann man ausprobieren, wie man möglichst klimafreundlich für eine Grillparty einkauft. Oder das Mobilitätsspiel. Ziel ist hier, eine Reise so zu planen, dass möglichst wenig CO2 Emissionen entstehen. Verschiedene Teilstrecken können mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Dem Fahrrad, Auto oder Bus und Zug bis hin zum Flugzeug. Damit man ein Gefühl bekommt wie hoch eigentlich der CO2-Fußabdruck von verschiedenen Verkehrsmitteln ist, kann man die einzelnen Transportmittel direkt vergleichen und bekommt die Gesamtbilanz der Reise angezeigt. Was unterscheidet ein Auto mit Verbrennungsmotor von einem E-Auto oder einem ICE? Das lernt man dabei auf spielerische Art und Weise“, und ergänzt „und es gibt noch vieles mehr...“

„Ich habe in der Ausstellung auch schon folgende Szenen beobachten können“, schmunzelt Herr Dr. Welz und erzählt: „Eine Familie steht vor dem Mobilitätsspiel, die Kinder ganz vorne am Bildschirm und von hinten kommen dann Ratschläge: „Kuck mal hier oder hast du das schon probiert!?“, die ganze Familie diskutiert mit und tauscht sich aus. Und wenn das Ergebnis erscheint, kommt dann häufig „Ach, das hätte ich jetzt gar nicht gedacht“ oder „Ah, das wusste ich!“ Dadurch entsteht auch ein Gruppenerlebnis. Alle haben Spaß. Alle nehmen was mit. Ein Erlebnis für die ganze Familie.“

Kennst du deinen CO2 Fußabdruck?

Herr Dr. Welz hat mich neugierig gemacht. Kenne ich meinen persönlichen CO2- Fußabdruck? Natürlich möchte ich das wissen. Der Durchschnittliche CO2 Ausstoß einer Einzelperson in Deutschland beträgt rund 11,6 t pro Jahr. Mein Ergebnis liegt in dieser Range und die Schwerpunkte liegen bei den Themen Mobilität und Konsum. Okay, ich kann mich optimieren und was für den Klimaschutz tun. Aber wie?

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel für unsere Region hier im Kraichgau?

Bei meinen regelmäßigen sportlichen Aktivitäten mit dem Mountainbike durch die Wälder und die Kraichgau Landschaft, erkenne ich, dass die Natur leidet. Der Waldboden und die Felder sind staubtrocken. Das tut mir richtig in der Seele weh. Kürzlich sah ich in weiter Ferne eine Staubsäule in den Himmel aufsteigen und dachte im ersten Moment es wäre Rauch. Ein Brand? Feuer? Beim näher kommen sah ich einen Landwirt mit seinem Traktor, der das Feld bestellte. Durch die massive Trockenheit wirbelte er bei seiner Arbeit eine sehr große Staubwolke auf.

„Ich bin zwar kein Forscher“, sagt Herr Dr. Welz, „aber was die Forscher sagen ist nicht sehr ermutigend. Die Förster oder Landwirte sehen in ihrer täglichen Arbeit den Klimawandel auf ganz dramatische Art und Weise. Wir hatten vor Kurzem eine Veranstaltung zum Thema „Dürre“ auf der auch ein Vertreter des Landwirtschaftsministeriums da war. Auf unserem YouTube-Kanal haben wir Videos veröffentlicht, in denen es um die Folgen für die Land- und Forstwirtschaft geht.“

 

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Die Ökosysteme reagieren sehr sensibel

Uns erwarten mehr Wetterextreme und Trockenheit. Herr Dr. Welz erklärt mir, dass Klimawandel über die Erwärmung der Erde gemessen wird, genauer gesagt, an der „Globalen Mitteltemperatur“. Die liegt heute bei 15 Grad. Die Wissenschaft ist sich einig, dass dieser Durchschnitt nicht um mehr als +1,5 Grad steigen sollte, um die Auswirkungen auf unsere Lebensbedingungen noch erträglich zu halten.

Wenn nichts unternommen wird um den CO2 Ausstoß herunterzufahren, könnte die globale Mitteltemperatur bis zum Jahr 2100 um +4 Grad steigen. Es wird Gegenden geben, die werden um +8,0 Grad oder +10 Grad wärmer, beispielsweise die Arktis. Generell wird die Erwärmung auf dem Land höher als auf dem Wasser.

Auch wenn die Menschheit es schafft die Temperaturerhöhung auf +1,5 Grad im Mittel zu begrenzen, können Veränderungen nicht aufgehalten werden. Dies könnte bedeuten, dass jeder zweite Sommer so heiß wird, wie der Rekordsommer 2018. Der Waldboden benötigt jedoch nach einem Trockenjahr 5 „normale“ Jahre bis er sich regeneriert hat. Man kann heute schon erkennen, dass heimische Baumsorten Probleme mit der Dürre haben. Niemand kann jedoch wirklich wissen, welche Baumarten für unser neues Klima geeignet sind, damit wir auch in Zukunft gesunde Wälder bei uns haben. Die Ökosysteme reagieren sehr sensibel und mit dem Klimawandel stören wir es massiv.

„Es gibt mehr Mikroplastikpartikel im Ozean als Sterne in der Galaxie.“ - Greenpeace

„Damit diese Krise, auf die wir zusteuern, noch beherrschbar bleibt und wir den Planeten als Lebensraum für die nächsten Generationen erhalten können, da ist noch viel zu tun. Der notwendige Wandel fängt auch bei jedem Einzelnen an. Wir sagen nicht, durch kleine Maßnahmen, die jeder machen kann, ist das Klima schon gerettet. Man muss auf allen Ebenen etwas tun. Es braucht auch die große Weichenstellungen der Politik und der Wirtschaft. Aber jeder kann einen Beitrag zu einem nachhaltigen Leben leisten, dies kann nur erfolgreich sein, wenn alle mitmachen und jeder sich aktiv beteiligt. Dazu braucht es ein breites Wissen über den Klimawandel und mögliche Lösungen für eine nachhaltige Zukunft. Dazu wollen wir mit der Klima Arena einen Beitrag leisten“, führt Herr Dr. Welz aus.

Was tue ich fürs Klima?

Konkrete Tipps zum Klimaschutz sind in jeder einzelnen Station der sechs Lebenswelten in der Klima Arena Ausstellung versteckt, die es zu entdecken gibt.

Zum Beispiel im Bereich Mobilität: Hier soll Interesse geweckt werden, bewusst Verkehrsmittel zu wählen oder einen Mix davon zu nutzen, um den CO2 Ausstoß möglichst gering zu halten. Bei der Mobilität besteht viel Potential seinen eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern.
 
Auch im Bereich Konsum: Bei der Ernährung weniger oder bewusster Nahrungsmittel tierischen Ursprungs zu konsumieren oder auf qualitativ hochwertige und regionale Produkte auch bei Obst und Gemüse zu setzen.

KlimaArena

Damit können CO2 intensive Transporte, aufwendige Lagerung in Kühlhäusern oder der Anbau in beheizten Gewächshäusern vermieden werden. Rindfleisch hat unter anderem, den höchsten CO2-Fußabdruck, wegen der Verdauung der Tiere. Diese stoßen dabei Methangas aus, das um ein x-faches klimaschädlicher wirkt als CO2.

Nachhaltigkeit ist ebenso bei der Kleidung wichtig. Denn viele, vor allem günstige, Kleidungsstücke haben eine halbe Weltreise hinter sich bis die Ware in den Verkaufsräumen der Geschäfte ankommt. Das bedeutet, dass sehr viel CO2 bei der Produktion und beim Transport bis hin zum Verkauf der Textilien entsteht. 

Übrigens liegt auch sehr viel Verantwortung für den Klimaschutz auf kommunaler Ebene. Die Themen Energieerzeugung, Forstwirtschaft und Wasserversorgung wird oft durch Städte bzw. Kreise abgedeckt und viele Entscheidungen durch die öffentliche Hand getroffen.

„Meiner Meinung nach hat auch der Finanzsektor eine ganz wichtige Rolle in dieser Transformation zur Klimaneutralität und Nachhaltigkeit. Denn neben der Forstwirtschaft ist auch die Finanzindustrie, zumindest in großen Teilen, auf einen langfristigen Erfolg für sich und ihre Kunden aus. Sie bieten verschiedene Anlagemöglichkeiten und möchten Kunden so beraten, dass diese in 20 oder 30 Jahren eine gute Altersvorsorge haben. Werden diese Mittel unter Nachhaltigkeitskriterien angelegt, also letztlich in Bereiche und Geschäftsmodelle investiert, die auch in 20 oder 30 Jahren, wenn der Klimawandel weiter vorangeschritten ist, eine Zukunft haben? Dass der Klimawandel und damit einhergehende Veränderungen auch bei diesen wirtschaftlichen Überlegungen eine Rolle spielen sollten, liegt auf der Hand“, sagt Herr Dr. Welz.

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Where are the fashion people ?  - Hot Spot Klima Arena

Aktuell und bis zum 7. Februar 2021 gastiert in der Klima Arena Sinsheim die interaktive und ganzheitliche Wanderausstellung „use less“ unter der Regie von Martina Glomb (60), Modeschöpferin und Professorin an der Hochschule Hannover. Nicht nur „fashioned people“ können sich hier über die unterschiedlichen Designstrategien informieren und die Visionen erleben wie Mode langlebiger und ressourcenschonender gestaltet werden soll. Der gesamte textile Kreislauf wird anhand von kreativen Entwürfen von Studierenden der Hochschule Hannover aufgezeigt und dargestellt.

Brandaktuell ist die Zero-Waste-Mode, eine Arbeitsweise mit neuen Fasern und neuen Recycling-Methoden, bei der keine Reste entstehen.

An interaktiven Stationen können modische Experimente durchgeführt werden. Man kann eigene Kleidergewohnheiten reflektieren und neue Designstrategien testen. Wie könnte mein idealer Kleiderschrank aussehen? Kann Mode Ressourcen sparen und cool aussehen?

Die Mode-Ikone Vivien Westwood, ist die Schirmherrin der Sonderausstellung „Use-less – slow fashion gegen Verschwendung und hässliche Kleidung“. Sie hat dazu das richtige Motto parat „Buy less, choose well, make it last“ - Kaufe weniger, wähle wohlüberlegt, mache es lange haltend.

Die Ausstellung wird ergänzt durch Workshops, Kreativwerkstätten und diverse Veranstaltungen. Sie kann zu den normalen Öffnungszeiten und mit einem Eintrittsticket der Klima Arena besichtigt werden.

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Es war ein sehr interessanter Besuch bei Herrn Dr. Welz in der Klima Arena. Vielen Dank dafür. Ich habe viele neue Erkenntnisse dazugewonnen und bin inspiriert. Jeden Tag kann man die Welt ein Stückchen besser machen und bei sich selbst anfangen.

Ich gehe zurück ins Parkhaus und auf dem Weg dorthin bleibe ich bei „meinem (Paten-)Bäumchen“ stehen - eine Bur-Eiche. Sie wachsen und gedeihen zu sehen ist ein echtes Glücksgefühl. Bei meinen Mountainbike Touren schaue ich gerne auf einen Abstecher vorbei. Es ist eine tolle Entscheidung gewesen, die Baumpatenschaft in der Klima Arena zu übernehmen.

Eure Mel

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