Azubi Welcome Day

Wir wollen hoch hinaus

Ein Bericht von Katja Schäfer | 27.08.2020

Ich liege gerade am See in der Sonne als mich ein Anruf erreicht. Mein Kollege Stephan Fontaine aus der Personalabteilung warnt mich vor: „An deinem ersten Arbeitstag nach dem Urlaub brauche ich dich bei unserem AzubiWelcomeDay. Kannst du uns dort mit der Kamera begleiten?“. Ich sagte: „Wow, ja klar ich bin dabei.“ Und dachte: „Keine Ahnung wie das wird, aber ich überlege mir mal einen Plan.“

Inzwischen habe ich gelernt, dass ich einen Videodreh nur bis zu einem gewissen Grad vorbereiten kann: Drehbuch schreiben, Interviewfragen überlegen, Kamera-Akku laden, Mikrofon bereitlegen, etc.. Alles andere jedoch muss ich auf mich zukommen lassen, denn ob ein Video gut wird steht und fällt vor allem auch mit den Akteuren, die vor der Kamera stehen.

Womit wir bei den Stars des heutigen Artikels angekommen wären: Unsere neuen Auszubildenden und Studierenden! Achtzehn an der Zahl, freundlich, neugierig, anfangs noch etwas schüchtern, was sich jedoch schnell änderte, aber vor allem eins: mutig!

Denn: Das Kennenlern-Event fand im Hochseilgarten des Fun4you Parks in Wiesloch statt. Für einige unter ihnen sicher nicht die entspannteste Atmosphäre, die sie sich für ein erstes Treffen mit ihren neuen Kolleginnen und Kollegen vorgestellt haben.

Aber keine Panik

Axel, der sportliche Leiter des Hochseilgartens, begleitete uns mit verschiedenen Übungen, die das Kennenlernen und die Förderung der Teamfähigkeit unterstützen, durch den Tag. In seiner ruhigen Art und Weise bereitete er uns auf den Hochseilgarten vor und erklärte uns worauf wir beim Klettern achten müssen und wie wir Höhenangst überwinden. Somit fühlten wir uns sicher und es konnte losgehen.

Meine Herausforderung an diesem Tag war weniger die Höhe. Als Social-Media-Managerin der Volksbank sollte ich für gutes Bild- und Tonmaterial sorgen. Denn wie jedes Jahr möchten inzwischen nicht nur meine Kolleginnen und Kollegen wissen wer unser Haus betritt, sondern auch unsere Follower auf Facebook und Instagram.

Ich muss gestehen ich bin von unseren Newcomern sehr beeindruckt, denn aus meiner Sicht ist es nicht selbstverständlich vor laufender Kamera über persönliche Ziele zu sprechen. Oder vielleicht doch?

Volksbank-Throwback

Als ich meine Ausbildung zur Finanzassistentin im Jahr 2006 bei der damaligen Volksbank Wiesloch begann, waren das iPhone, Instagram und Co. noch nicht geboren. Facebook und YouTube gab es erst seit kurzem. Unsere Vorstellung der Belegschaft gegenüber belief sich auf einen Steckbrief mit Foto, Name sowie Hobbies. Alles auf je einer Din-A4-Seite, die im Intranet veröffentlicht wurde.

Und heute?

Vieles hat sich geändert, wir schreiben das Jahr 2020 und alles wird lauter, bunter und schneller. Ich finde es sehr spannend, inzwischen für solch kreative Aufgaben innerhalb der doch eher konservativen Bankenlandschaft verantwortlich zu sein.

Mithilfe des Selbstbewusstseins sowie der Ausdauer, die unsere Neuen während des Drehs an den Tag gelegt haben, ist es mir gelungen drei schöne Videos zu produzieren, in denen sie sich nicht nur einfach vorstellen, sondern uns auch ihre beruflichen Erwartungen verraten sowie einen Einblick in die Welt der Generation Z geben.

Freundlichkeit siegt

Was sich seit meinem Ausbildungsbeginn nicht verändert hat: Unsere Personalverantwortlichen sind immer noch dieselben. Herr Fontaine hat bereits mich und viele weitere Nachwuchskräfte eingestellt. Er und seine Kollegin Simone Pimpl haben ein gutes Händchen bei der Auswahl der Kandidaten und sind auch selbst mit ein Grund, warum sich die Bewerber für die Ausbildung bei der Volksbank Kraichgau entscheiden.

Die eher geringe Fluktuationsrate in unserem Haus spiegelt wider, dass sich viele Auszubildende und spätere Mitarbeitende schnell wohlfühlen und wissen, dass sie die richtige berufliche Entscheidung getroffen haben.

Drei Dinge für die Zukunft

Was ich unseren mutigen Newcomern für ihre Ausbildungszeit mitgeben möchte ist Folgendes:

  • Genau wie das Leben, ist auch die Ausbildungszeit nie ein einziger Höhenflug. Im Gegenteil, es gibt auch hier Ups und Downs. Die Kunst ist es zu wissen, dass jedes Tief auch wieder vorbei geht, vor allem wenn man so freundliche Kolleginnen und Kollegen hat, wie ich es habe. Ebenso ist es wichtig nach Hilfe zu fragen, wenn sie gebraucht wird.
     
  • Begegnet eurem neuen Kollegium sowie allen Kundinnen und Kunden auf Augenhöhe. Stellt euch nicht über Einzelne, aber macht euch auch nicht kleiner als ihr seid. Uns allen ist ein freundliches und achtsames Miteinander wichtig.
     
  • Sei dir selbst und allen Menschen gegenüber wohlgesonnen. Denn mit einer positiven Einstellung geht vieles nämlich nicht nur leichter, sondern macht auch noch mehr Spaß!

In diesem Sinne wünsche ich den Newcomern 2020 eine erfolgreiche Ausbildung und eine tolle Zeit. Schön, dass ihr da seid!

Eure Kamerafrau Katja

PS: Was möchten Sie unseren neuen Auszubildenden und Studierenden mit auf den Weg geben? Verraten Sie es uns unter diesem Blogartikel in den Kommentaren!

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